Was für ein Tag, was für ein Rennen, was für eine tolle Veranstaltung!


Es gibt Tage da läuft einfach alles richtig.

Um 5:30 Uhr starteten wir, d.h.  meine beiden „Mitläufer“ Jean-Pierre Korbach und Katrin Kern und ich ins zweieinhalb Auto-Stunden entfernte Niederbronn-de-Brais in den Vogesen, um an einem 25 km Trail-Rennen teil zu nehmen. Die anderen Teamkollegen waren bereits am Samstag angereist, weil Sie die 43km Trail-Distanz in Angriff nehmen wollten.  

Pünktlich zu deren  Start trafen wir in Niederbronn ein und konnten Tanja Hees, Mario Hoff, Thomas Steeg, Matthias Volk, Achim Steffen und Paul Mangels noch zujubeln.

Anschließend fanden wir eine nahezu perfekte Organisation des Events vor. Wartezeiten bei der Startnummernausgabe oder bei der Verpflegung Fehlanzeige.  Alle  Rennen wurden absolut pünktlich gestartet und trotz der hohen Teilnehmerzahl war die Stimmung bei den Teilnehmern und den Organisatoren ausgelassen und entspannt. Insgesamt nahmen 1500 Athleten an drei unterschiedlichen Distanzen teil. 700 Teilnehmer waren auf der 25 km Strecke gemeldet, 400 Athleten quälten sich auf der 43er Runde und 400 Teilnehmer freuten sich über  12 Trail-Kilometer. Am Vortag fand bereits das 74km Rennen statt an dem Torsten Franz teilnahm.

Ich hatte mir vorgenommen, das Rennen wie üblich anzugehen. Üblich heißt für mich: Erstmal locker los, nach dem ersten Drittel etwas Gas geben und zum Schluss, so richtig auf die Tube drücken.  Vor dem Start bei Trail-Rennen versuche ich mir immer das Höhenprofil einzuprägen, so dass keine bösen Überraschungen in Form von unverhofften Anstiegen kommen. Zwei Dinge sind bei den etwas längeren Trail-Rennen wichtig: 1. Nicht überziehen/immer etwas Reserve lassen und 2. Genug und rechtzeitig bzw. regelmäßig essen und trinken. 

Die Verpflegung auf der Strecke konnte besser nicht sein: Cola, Wasser, Trockenobst, Nüsse, Kuchen, Salzgebäck, Käse und Salami. So lief es bei mir auch sehr gut. Ab der zweiten Verpflegungsstelle bei Kilometer 18, sollte es die letzten 7 Kilometer nur noch bergab gehen. Das heißt Tempo aufdrehen und rollen lassen. Normalerweise motiviere ich mich dadurch, mich von „Gegner“ zu „Gegner“ nach vorne zu kämpfen. In den Vogesen waren so viele mit mir unterwegs, dass ich mir vornahm 10 Stück pro Kilometer zu überholen.  So vergingen die letzten Kilometer im wahrsten Sinn des Wortes, wie im Fluge. Das beim Start gesetzte Ziel: Eine Zeit unter 3 Stunden war so kein Problem mehr. Am Ende blieb die Stoppuhr bei 2 Stunden 56 Minuten stehen. Mit dieser Zeit lief ich von ganz hinten bis auf den zweihundertsten Platz nach vorne.

Den gleichen Spaß hatten auch meine Mitstreiter auf der 25er- und der 43er-Strecke. So trafen nach und nach alle wieder wohlbehalten in Nieberbronn ein. Zusammen genossen wir noch ein bis zwei Bierchen in der Sonne,  bevor wir – die Kurzstreckler – uns wieder auf den Heimweg machten. Die „Ultras“ blieben noch zur Nudelparty, nicht ohne vorher noch viel von dem angebotenen französischen Wein und Fingerfood zu genießen. Erst am nächsten Tag machte sich der Rest des Teams auf den Weg nach Hause.

Fazit: Eine genial organisierte Veranstaltung mit vielen Trails und vielen begeisterten Trailläufern

Alle Ergebnisse und viele Bilder findet ihr unter: http://www.lesvosgirunners.com/

Start der 25 km Runde.

Bevor es in die Trails ging…noch ein Einführungstunde auf dem Sportplatz

Der Spaß kann los gehen.

Höchste Punkt des Rennens…Der Wintersberg

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Über den Autor

Schon früh entdecke ich die Leidenschaft für Trail-Rennen. Bereits 1999 nahm ich am Swiss Alpin Marathon in Davos teil. Seit dem bin ich am liebsten auf Trails unterwegs. Nicht nur bei Rennen und nicht nur in den Alpen. Der Hunsrück bietet mit seinen Traumschleifen einen unendliche Vielfalt an Trail-Strecken, auf denen es nie langweilig wird. Neben den Trails gibt es selbstverständlich auch viel Zeit mit der Familie, meiner Frau und den drei Jungs zu verbringen. Dabei ist Reisen unsere gemeinsam große Leidenschaft.

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